Der Löschbezirk Jägersburg und der Wehrführer der Feuerwehr Homburg wurden mit dem Einsatzstichwort "Schadstoff auf Gewässer" alarmiert. Die Lageerkundung ergab, dass es sich wohl um Blaualgen handelt. Die Jägersburger Kameraden wälzten mit ihrem Tanklöschfahrzeug den Schlossweiher um. Weiteres war nicht zu veranlassen.
Erneut mussten verschiedene Hilfsorganisationen ausrücken, um eine vermisste Person aus einem Seniorenheim zu suchen. Ein zeitraubender Einsatz lief in den Nachtstunden an. An der aufwändigen Suchaktion waren neben Polizei, Rettungsdienst, THW und den Löschbezirken Homburg-Mitte und Kirrberg auch Teile des Fernmeldezugs des Saarpfalzkreises und der Werkfeuerwehr Michelin mit mehreren Drohnen beteiligt. Zusätzlich waren Rettungs- bzw. Suchhunde etwa vom THW und DRK eingesetzt. Abgesucht wurden Teile der Altstadt und umliegender Straßen sowie das Waldgebiet vom Waldstadion Richtung Schlossberg. Trotz all dieser Maßnahmen blieb die Suche erfolglos. Erst um 10 Uhr morgens gab die Polizei Entwarnung: die Bewohnerin war wieder im Heim aufgetaucht.
Nach Ankunft an der Einsatzstelle konnte schnell geklärt werden, dass sich keine Menschen in der betroffenen Wohnung aufhalten. Die Kräfte gingen zunächst von einem Küchenbrand aus. Nach dem Vordringen in die Küche stellte sich heraus, dass Essen angebrannt war. Somit war lediglich eine Belüftung notwendig.
Bei der Integrierten Leitstelle ging ein Notruf ein, der auf einen medizinischen Notfall hindeutete. Der Notruf wurde allerdings während des Gesprächs unterbrochen und daher eine Suchaktion von Rettungsdienst und Feuerwehr eingeleitet. Durch Fußtrupps wurden Wege und verschiedene Böschungsbereiche abgesucht - jedoch ohne Auffinden von Personen. Die Feuerwehr konnte den Einsatz abbrechen.
Auf der Autobahn A 6, Waldmohr in Fahrtrichtung Homburg, wurde ein Reifenbrand an einem Sattelauflieger eines LKWs gemeldet. Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde festgestellt, dass es zu keinem Brand kam. Scheinbar war es zu einer Rauchentwicklung gekommen, da der Reifen geplatzt war. Nach Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte Entwarnung gegeben werden.
In einer Wohnung im dritten Obergeschoss kam es zu einem Brand in der Küche im Bereich des Herds. Die Bewohnerin konnte noch Löscharbeiten durchführen und somit eine Brandausbreitung verhindern. Die Dame brachte sich zunächst auf dem Balkon in Sicherheit und konnte später - nachdem die Wohnung rauchfrei war - den Bereich über das Treppenhaus verlassen. Danach wurde sie vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Der Angriffstrupp des ersten Löschfahrzeugs beseitigte Brandgut aus der Wohnung und kontrollierte die Küche mit der Wärmebildkamera. Auch Lüftungsmaßnahmen wurden durchgeführt.
Die Feuerwehr unterstützte die Polizei bei einer Personensuche. Eine ältere Bewohnerin eines Seniorenheims wurde seit etwa drei Stunden vermisst. Zusätzlich zu der Feuerwehr Homburg, die auch mit Wärmebildkameras Gebiete absuchte, kam die Drohne des Fernmeldezuges des Saarpfalz-Kreises und ein Suchhund aus Rheinland-Pfalz zum Einsatz.
Nach rund dreistündiger Suche konnte die Personen aufgefunden, betreut und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden.
Eine Person musste liegend aus dem ersten Obergeschoss transportiert werden. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst und konnte den Patienten möglichst schonend retten.
Es wurde gemeldet, dass ein Vogel in einem Fallrohr einer Regenrinne festsitzen würde. Die Feuerwehr öffnete das Rohr, konnte allerdings kein Tier feststellen.
Die Feuerwehr wurde zu einem Zimmerbrand mit Menschenrettung(und unklarer Menschenlage)alarmiert. Bei Ankunft der ersten Einheit konnte schnell Entwarnung gegeben werden - es handelte sich lediglich um angebranntes Essen. Die Feuerwehr belüftete die Wohnung mittels Überdrucklüfter und unternahm die Nachkontrolle.
Einsatzverwaltung Feuerwehr Homburg – Daten seit 2016
220 ehrenamtliche Feuerwehrkameraden sorgen in Homburg/Saar 365 Tage im Jahr, 24/7 für Sicherheit. Die Kräfte arbeiten im Jahr über 500 bis 550 Einsätze ab. Die Einsatzzahlen steigen stetig.
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