Ein Altpapiercontainer brannte und wurde von den Löschbezirken Wörschweiler und Einöd gelöscht. Es handelte sich um den gleichen Container, der bereits am 21. Juli 2020 in Brand geraten war.
Eine verschlossene Wohnung sollte geöffnet werden, um den Zugang zu einer vermuteten hilflosen Person zu schaffen. Dies wurde mit entsprechenden Werkzeug erledigt und anschließend wurde die Verschlusssituation wieder hergestellt. Der Rettungsdienst/die Polizei übernahm die weitere Koordination.
Ein besorgter Bürger meldete sich bei der Grünflächenabteilung der Stadtverwaltung Homburg und teilte mit, dass er auf dem Karlsbergweiher tote Fische gesehen hätte. So wurde die Feuerwehr informiert, die zwar keine toten Fische feststellte, aber dennoch eine Messung des ph-Wertes vornahm. Dieser lag bei 6,8 bis 7, also im normalen Bereich für Wasser. Das Gewässer wurde vorsorglich mit dem Wasserwerfer des Tanklöschfahrzeugs belüftet.
Die Feuerwehr wurde unterstützend für den Rettungsdienst alarmiert, um einen Zugang zu einer Wohnung zu schaffen. Der Patient konnte allerdings selbst öffnen, sodass die Kräfte wieder abrücken konnten.
In einem Speditionsunternehmen im Industriegebiet Am Zunderbaum kam es zu einem Unfall. Ein Stapler hatte einen IBC-Behälter umgefahren der mit Ameisensäure befüllt war. Dieser schlug Leck und ein Teil der Säure trat in der Logistikhalle des Unternehmens aus. Der Gefahrstoffzug des Saarpfalz-Kreises wurde alarmiert. Die Kräfte, zu denen auch die Feuerwehr Homburg gehört, mussten in einer aufwändigen Aktion die ausgelaufene Flüssigkeit binden und den Behälter leerpumpen. Erst am frühen Nachmittag konnte der Einsatz beendet werden.
Es wurde mitgeteilt, dass eine Katze in einem Kanaleinlaufschacht eingeschlossen sei. Die Katze stellte sich vor Ort als Ratte heraus, die in einem halbvoll mit Wasser gefüllten Schmutzfangkorb eingeschlossen war. Der Korb wurde herausgezogen, sodass die Ratte sich befreien konnte. Der Einsatz war in fünf Minuten beendet.
Eine Anruferin meldete undefinierbare schwarze Flecken im Garten. Der Wehrführer stellte fest, dass es sich um Erde/Grund handelte, die scheinbar aus der Regenrinne heruntergefallen war.
Ausgelöster Rauchwarnmelder durch angebranntes Essen
8636
Alarmierungszeit
01.08.2020 um 09:54 Uhr
Einsatzkategorie
Brandeinsatz > Brandmeldeanlage (kein Brand)
eingesetzte Kräfte
FW Homburg, LB 1 +++ FW Homburg, LB 3
Einsatzbericht
Bei Eintreffen an der Einsatzstelle (Est) wurde eine leichte Verrauchung in der Küche festgestellt. Der Bewohner war nicht anwesend. Kurz darauf konnte die Wohnung geöffnet werden, da eine Person mit Schlüssel zur Est kam. Mittlerweile war die Wohnung stark verraucht. Die Einsatzkräfte brachten das angebrannte Essen ins Freie und belüfteten die Wohnung.
Durch die Polizei wurde eine Katze auf einem Tankstellendach gemeldet und Unterstützung angefordert. Die Mannschaft des Löschfahrzeugs musste feststellen, dass die Katze bereits geflüchtet war.
In einer Einrichtung zur Tagespflege hat ein Rauchwarnmelder durch eine Verpuffung an der Pellet-Heizung ausgelöst. Die Feuerwehr belüftete den betroffenen Bereich, übergab die Einsatzstelle an den Betreiber und konnte den Einsatz beenden.
Der Leitstelle wurden brennende Abfälle gemeldet. Sowohl Feuerwehr als auch Polizei fuhren die vermeintliche Einsatzstelle an, wurden allerdings nicht fündig. Auch konnte der Mitteiler nicht telefonisch erreicht werden. Als der Einsatz beendet werden sollte, kam ein erneuter Anruf und die Einsatzstelle konnte erreicht und eine kleine Rasenfläche abgelöscht werden.
Der Feuerwehr wurde eine Rauchentwicklung gemeldet. Vor Ort konnte kein Brand festgestellt werden. Nach Rücksprache der Leitstelle mit dem Mitteiler wurde klar, dass es sich um den Traktorbrand handelt.
Eine weithin sichtbare Rauchsäule im Bereich Homburg / Limbach sorgte für einen größeren Einsatz der Feuerwehren aus Homburg und Kirkel. Die Örtlichkeit war zunächst unklar und konnte dann im Bereich Gleisdreieck / Zollbahnhof gefunden werden. Das Gelände war recht unwegsam, sodass die Einsatzfahrzeuge Schwierigkeiten hatten an den Brand vorzudringen. Es brannte ein Traktor und Teile eines Feldes. Für die Brandbekämpfung wurden zwei Schaumrohre (Traktor) und zwei C-Rohre für die Ackerfläche eingesetzt. Die Feuerwehr war mehr als zwei Stunden vor Ort bis die Nachlöscharbeiten abgeschlossen waren und die Brandstelle verlassen werden konnte.
Ein Grillfeuer hatte sich auf umliegende Bereiche ausgedehnt. Der Löschbezirk Jägersburg löschte mit einem C-Rohr ab und brachte später noch Netzmittel auf.
Zur Unterstützung des Rettungsdienstes rückte das HLF 1 des Löschbezirks Homburg-Mitte aus. Es sollte ein Zugang zu einer Wohnung geschaffen werden, in der eine hilflose Person gemeldelt wurde. Die Öffnung gelang recht einfach, da die Eingangstür nicht verschlossen war. Mit entsprechendem Werkzeug konnte die Tür gewaltlos geöffnet werden.
Der Löschbezirk Homburg-Mitte sowie der Rettungsdienst und die Polizei wurden zu einem medizinischen Notfall - für die Feuerwehr unter dem Stichwort Türöffnung - alarmiert. Nach der Erkundung wurde entschieden, die Tür nicht gewaltsam zu öffnen und das Eintreffen des Sohnes des Patienten abzuwarten. Dieser hatte einen Hausschlüssel, sodass die Tür geöffnet und die Person versorgt werden konnte. Die Feuerwehr rückte wieder ein.
Ein größerer Ast war aus einem Baum herausgebrochen und drohte herabzufallen. Der Löschbezirk Jägersburg konnte mit der Schiebleiter und einer Handsäge den Ast entfernen.
Einsatzverwaltung Feuerwehr Homburg – Daten seit 2016
220 ehrenamtliche Feuerwehrkameraden sorgen in Homburg/Saar 365 Tage im Jahr, 24/7 für Sicherheit. Die Kräfte arbeiten im Jahr über 500 bis 550 Einsätze ab. Die Einsatzzahlen steigen stetig.
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