Die Feuerwehr wurde aufgrund eines automatisierten Notrufes ( eCall ) auf die L119 alarmiert. Es war anfänglich unklar , ob Homburger oder Kirkeler Gebiet. Die Limbacher Wehr war zuerst vor Ort und stellte einen Unfall mit einer verletzten, aber nicht eingeklemmten Person fest. Der Einsatz wurde vom Rettungsdienst und den Limbacher Kameraden abgearbeitet. Die Homburger Feuerwehr konnte die Einsatzfahrt abbrechen
Die Erkundung der Feuerwehr ergab keinen Gasaustritt oder ähnliches, sondern einen Verwesungsgeruch.
Die Ursache konnte aus einer abgetauten Kühltruhe mit verdorbenem Fleischinhalt erkundet werden.
Mutmaßlich aufgrund sehr hoher Geschwindigkeit kam ein PKW mit zwei Insassen auf der L213 aus Fahrtrichtung Mörsbach in Richtung Kirrberg von der Fahrbahn ab - durchbrach die Leitplanke und prallte etwa 30 Meter hangabwärts mit der Dachseite gegen einen Baum. Das Fahrzeug wurde durch den Aufschlag in zwei Teile gerissen. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte aus Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr konnten nur den Tod der beiden Insassem feststellen.
Es wurden im Folgenden umfangreiche Sicherungs- und Dokumemtationsmaßnahmen notwendig. Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus ,erkundete mit der Drohne die Böschung nach eventuell weiteren betroffenen Personen. Aufgrund der abschüssigen Lage in der Böschung konnte eine Bergung des Fahrzeuges und der Insassen nur in Kombination mit einem Kran eines Abschleppdienstes erfolgen. Das Unfallfahrzeug wurde auf die Strasse gehoben und dort die Bergung der Verunfallten durch die Feuerwehr durchgeführt.
Gesamteinsatzzeit Feuerwehr : ca 7 Stunden
Details zum Unfallhergang können sicherlich in den nächsten Tagen der Presse entnommen werden.
Die ausgelöste Brandmeldeanlage zeigte eine Brandmeldung in einem Technikraum. Ein Trupp ging unter Atemschutz in den verrauchten Raum vor. Es brannten mehrere Akkus in der Ladeerhaltung. Das Feuer wurde mit Wasser und CO2 Löscher gelöscht . Die betroffenen Akkus wurden aus dem Brandraum entnommen und zu weiteren Kühlung in ein Wasserbad eingelegt.
Der Einsatz wurde durch die Fw Bexbach abgearbeitet - die Homburger Drehleiter konnte bereits nach kurzer Bereitstellung aus dem Einsatz entlassen werden
bei einem Unfall zweier PKW konnte eine unverletzte Person das Fahrzeug nicht aus eigener Kraft verlassen .Die Fahrzeuge konnten mit einfachen Mitteln getrennt werden und die Person befreit werden. Die Feuerwehr sicherte - mit reduzierten Kräften - die Einsatzstelle noch ab bis der Abschleppdienst vor Ort war .
Einsatzverwaltung Feuerwehr Homburg – Daten seit 2016
220 ehrenamtliche Feuerwehrkameraden sorgen in Homburg/Saar 365 Tage im Jahr, 24/7 für Sicherheit. Die Kräfte arbeiten im Jahr über 500 bis 550 Einsätze ab. Die Einsatzzahlen steigen stetig.
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