Die Feuerwehr wurde zu einem Kellerbrand mit sehr starker Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Bei Ankunft war das vorgelagerte Treppenhaus völlig verqualmt und die Anwohner ( denen der Fluchtweg somit abgeschnitten war ) standen auf den Balkonen im 1. 2. und 3.Obergeschoß.
Eine Teileiheit ging zur Brandbekämpfung im Keller vor und die weiteren Kräfte gingen die Menschenrettung über die Drehleiter und Steckleitern an. Teilweise mussten die Anwohner abgehalten werden in den Rauch zu laufen bzw von den Balkonen zu springen . Letztlich wurden 28 Bewohner über die Drehleiter und 15 Anwohner über Steckleitern gerettet. Ursächlich für die massive Verqualmung der Fluchtwege, war eine offene Brandschutztür im Keller, welche im verschlossenen Zustand die Flucht über das Treppenhaus ermöglicht hätte.
Der Brand selbst wurde in einem fensterlosen Kellerraum voll mit Unrat gefunden . Der Brand hatte eine extreme Hitzeentwicklung, so daß sich ein Feuerwehrmann aus dem ersten Angriffstrupp - trotz sehr guter Schutzkleidung - leichte Verbrennungen zuzog. Die Löscharbeiten zogen sich aufgrund des stark hitzebeaufschlagten Kellers und dessen schwerer Zugänglichkeit bis morgens um 4 Uhr hin .
Die Einsatzkräfte aus der FF Homburg und der benachbarten Kommunen und Hilfeleistungsorganisationen haben hervorragend zusammengearbeitet, so daß Verletzte oder sogar Tote verhindert werden konnten .
Die Feuerwehr wurde zu einer Massenkarambolage auf die A6 alarmiert . Die ersten Fahrzeuge fanden in dem angegebenen Autobahnabschnitt keine Unfallstelle vor.
Die A6 wurde in verschiedene Fahrt-Richtungen erkundet.
Weitere Recherchen der Leitstelle ergab, dass ein PKW-Fahrer auf dem Weg nach Saarbrücken die EInsatzstelle auf der Gegenseite ( siehe Einsatzbericht von 18:33 Uhr ) als Massenkarambolage interpretierte.
Somit handelte es sich um einen Blinden Alarm
Die Feuerwehr KIRKEL wurde zu einem LKW-Brand auf die A6 alamiert . Aufgrund eines querstehenden LKW auf der Autobahn konnte die Kirkeler Wehr die mutmassliche Einsatzstelle nicht erreichen. Daraufhin wurde die Feuerwehr HOM alarmiert , um gegen die Fahrtrichtung der voll gesperrten Autobahn diese Brandeinsatzstelle an zu fahren.
Die weitere Recherche der Leitstelle ergab, dass der querstehenden LKW die Einsatzstelle war , da der Alarm durch ein automatisches ECall-System ausgelöst wurde.
Daher konnte die Feuerwehr Homburg die Fahrt abbrechen - auch die Kirkeler Kameraden konnten an der Unfallstelle keine Tätigkeiten vornehmen und rückte ab
die Feuerwehr fand in der RIchard-Wagner-Str keine brennende Hecke vor . Über die Leitstelle wurde die Einsatzstelle auf Richardstrasse in Reiskirchen korrigiert - eine Anfahrt war jedoch nicht mehr erforderlich ,da Brand durch Anwohner gelöscht
Die Feuerwehr wurde zu einem vermutlichem Gasgeruch in einem Wohnhaus alarmiert. Zwei Anwohner klagten über eine starke Reizung der Atemwege.
EIne Explosionsgefahr durch austretendes Gas konnte messtechnisch nicht festgestellt werden. Das gesamte Gebäude wurde durch die Feuerwehr belüftet.
Die Atemwegsreizung bestand danach nicht mehr. Die Ursache blieb unbekannt.
Einsatzverwaltung Feuerwehr Homburg – Daten seit 2016
220 ehrenamtliche Feuerwehrkameraden sorgen in Homburg/Saar 365 Tage im Jahr, 24/7 für Sicherheit. Die Kräfte arbeiten im Jahr über 500 bis 550 Einsätze ab. Die Einsatzzahlen steigen stetig.
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